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„Ein Tor – ein Lächeln“: 54.500 Euro für Clownsvisite am Universitätsklinikum Essen



Am 13. Juli gewann die deutsche Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Damit endete auch die Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“, die das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und die Stiftung Universitätsmedizin Essen mit Partnern wie Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 sowie rund 200 weiteren Förderern aus der Region durchgeführt haben, um Spenden für die Klinikclowns an der Essener Kinderklinik zu sammeln. Mit großem Erfolg: Dank der 18 Treffer des deutschen Teams kamen 54.500 Euro zusammen. Anlässlich eines Pressetermins überreichte Ex-Nationalspieler und Schalke 04-Publikumsliebling Gerald Asamoah ein Schild mit der Gesamtsumme an Dr. Nicolai Kranz, den Kaufmännischen Direktor des UK Essen, der dieses im Namen der Stiftung Universitätsmedizin entgegen nahm.

„Das Ergebnis der Aktion übertrifft unsere Hoffnungen um ein Vielfaches. Die hohe Anzahl der Unterstützer und Förderer – bei denen ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte – und der ‚Torhunger‘ des deutschen Teams ermöglichen es uns, in den kommenden zwei Jahren weiterhin Clownsvisiten für kleine Patienten durchzuführen und diese sogar auszubauen. Ein tolles Ergebnis, das vielen kranken Kindern aus der Metropole Ruhr ein Lächeln schenken wird. Darüber freue ich mich sehr“, so Dr. Kranz anlässlich der Bekanntgabe des Spendenergebnisses.

Für Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, selbst Vater von drei Kindern, ist die hohe Spendensumme ein Ausdruck der Fußball-Begeisterung und des Zusammenhalts in der Region: „Der Fußball spielt im Ruhrgebiet eine wichtige Rolle – als Spieler von Schalke 04 weiß ich, wovon ich spreche. Und es ist einfach toll, wenn diese Leidenschaft etwas so Positives hervorbringen kann. Hier haben sich Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken des Reviers für eine gemeinsame Sache engagiert. Und mithilfe des gespendeten Geldes können die Klinikclowns jetzt noch mehr Kindern Hoffnung geben. Das ist unheimlich wichtig – besonders, weil viele von ihnen noch sehr jung und trotzdem oft schwer krank sind“, so der Profi, der derzeit für die zweite Mannschaft von Schalke 04 spielt und sich unter anderem als UNESCO-Botschafter für Kinder engagiert.

Eine besondere Rolle für den Erfolg der Aktion spielten die vier Partner von „Ein Tor – ein Lächeln“: Evonik, Ferrostaal, Steag und die Sparkasse Essen. Diese Unternehmen riefen ihre Partner, Lieferanten und Mitarbeiter zur Teilnahme auf und trugen so nachhaltig zum Gesamtergebnis bei. „Als Essener Unternehmen haben wir uns gerne für das hiesige Klinikclown-Projekt engagiert und sind begeistert, dass mit unserer Hilfe viele weitere Unterstützer gefunden wurden. Das spricht sehr für die Menschen in der Region“, so Lutz E. Dreesbach, BVB-Beauftragter des Spezialchemie-Herstellers Evonik anlässlich der Spendenübergabe in der Kinderklinik des UK Essen am heutigen Freitag. Ferrostaal-Geschäftsführer Dr. John Benjamin Schroeder, dessen Unternehmen gemeinsam mit Steag und der Sparkasse Essen „Ein Tor – ein Lächeln“ ebenfalls als Partner unterstützt hat, ergänzt: „Wir waren von Beginn an von der Aktion überzeugt und konnten erfreulicherweise viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Teilnahme motivieren. Entsprechend haben wir von Anfang an mit einem guten Ergebnis gerechnet – aber dass eine so hohe Spendensumme zusammengekommen ist, freut uns sehr.“